Solitär (erst- und einmalig) erfuhr die Welt von Plato (Tim. 24 e), dass Athen einst diese >grosse Heeresmacht überwältigte, welche von dem Atlantischen Meere her übermütig gegen ganz Europa und Kleinasien heranzog<.
Dieses >Übermütig< dürfte wohl die Lage verkennen lassen; denn es handelte sich um den Treck der Abwanderer des Insel/Halbinsel Archipels der Nord- und Ostsee; (heute Jütland/Fünen und die umliegende Inselwelt.)
Realgeschichtlich wird dieser Exodus der Atlanter, – wie ich es nenne, – indem sich Ramses III. in seiner >Jahr 8 Inschrift<, (1.175 VC) indigniert darüber beschwert, (Med. Habu-Tafel 46, Zeile 75), dass die Atlanter …>bereits ausserhalb, auf ihren Inseln, einen Pakt schlossen<. Dieses >Ausserhalb< bezieht sich auf das Mittelmeer, womit die Atlanter von ausserhalb des Mittelmeeres kamen; vom Atlantik.
Ungekürzt (Tim. 25 a/b) : >Auf dieser Insel Atlantis vereinte sich auch eine grosse, wundervolle Macht von Königen, welcher die ganze Insel gehorchte sowie viele andere Inseln und Teile des Festlandes; ausserdem herrschten sie auch innerhalb, hier in Libyen bis Ägypten, in Europa aber bis Tyrrhenien<; (altewr Name Italiens.)
Tach’les: . . . n i c h t >die wundervolle Macht von Königen<, – interessiert, – der die Insel gehorchte, s o n d e r n die >vielen anderen Inseln und Teile des Festlandes<, …die von den Königen regiert wurden. Bei Plato (Tim. 25 a/b) ist gar nicht die Rede von e i n e r Insel Atlantis, sondern von einem Festland-Insel/Halbinsel Archipel:
Nordsee und Ostsee sind zwei Binnenmeere des Atlantiks. Damit erweist sich das Archipel von Jütland/Fünen und der umliegende Inselwelt …als das einstige Atlantis. – Ein Blick auf die Europakarte genügt. – (Es ist äusserst erstaunlich, dass im Verlauf der letzte 2 ½ Jahrtausenden nicht schon jemand daraufgekommen ist…)